add_circle_outline Gottesdienst im Grünen am 19. Juni 2016

Der Gottesdienst im Grünen fand diesmal im Garten des Ev. Gemeindehauses statt, da aufgrund der Witterungsverhältnisse die Wiese im Wiestal viel zu feucht dafür war. Kurzfristig wurde also alles in die Reussensteinstraße verlegt, was im Hinblick auf die dunklen Gewitterwolken eine gute Entscheidung war. Trotzdem konnte der Gottesdienst unter freiem Himmel stattfinden, und das Wetter blieb trocken bis zuletzt. Viele jüngere und ältere Besucher strömten herbei, auch aus den Nachbargemeinden Ohmden, Holzmaden und Notzingen, und so füllten sich die Bierbänke rasch und es musste spontan noch für Nachschub gesorgt werden. Vikarin Sender begrüßte alle Anwesenden herzlich und lud zum Teilen der Liedblätter ein. Der Posaunenchor Jesingen sorgte für die musikalische Begleitung und die Kinder der Kinderkirchen trugen gemeinsam ein extra eingeübtes Lied vor „Geh nun deinen Weg.“  Denn  das  Motto des Tages lautete: „Keiner geht verloren“  und es wurde  durch Anspiele der Konfis  in verschiedenen Situationen verdeutlicht, wo und wie man oder etwas verloren gehen kann. Ob ein Kind beim Einkaufen, Freunde durch Umzug... Man kann sich selbst im Internet verlieren. Bei einer weiteren Anspielszene wurde eine Person vermisst. Da kam dann der Suchhund „James“ zum Einsatz (mit Hundeführer Christian Petric), der umgehend die Person wiederaufgefunden hat. Die Predigt hielt Pfarrer Tuschy aus Notzingen, der erläuterte dass Gott uns Menschen sucht, denn wir gehen unsere eigenen Wege und laufen vor ihm davon. ER sucht uns wie ein Hirte, der sein Schaf verloren hat, denn er weiß, ohne Herde ist das Schaf schutzlos und seinem Schicksal überlassen. Deswegen sucht Gott uns Menschen, um uns in seinen Schutz zurückzuführen und uns vor dem Tod zu bewahren.

Das Opfer ging an die Gemeinde nach Ohmden für die nötige Sanierung der Dorfkirche.

Nachdem der Gottesdienst beendet war, gab es gleich im Anschluss die Gelegenheit eine Vorführung der Rettungshundestaffel aus Schlierbach mitzuerleben, passend zum Motto: „Keiner geht verloren!“, denn sie sorgen mit ihren Suchhunden dafür, dass immer wieder vermisste Menschen gefunden werden, ob im Einzelfall oder bei Katastropheneinsätzen. Die Hunde und ihre Führer stellten anhand eines schwierigen Parcours ihre Fähigkeiten unter Beweis, die sie sich  in regelmäßigem Training angeeignet haben. Der Hund muss unbedingtes Vertrauen zu seinem Besitzer haben, damit er auch unter widrigsten Umständen seine Aufgaben erfüllen kann. James und alle anderen Rettungshunde zeigten dies sehr eindrucksvoll.

Danach konnte man sich noch mit Leckerem vom Grill stärken und miteinander ins Gespräch kommen.  Ein herzliches Dankeschön an alle Mitwirkenden und Beteiligten für den gelungenen Ablauf des Vormittags.